Die Nebellaterne

Die Jägerin

Langsam und ohne große Eile schlich sie sich an ihre Beute an. Man musste ganz vorsichtig sein damit sie sich nicht im letzten Moment aus dem Staub machte.

 

Vorsichtig stahl sie sich von einem Versteck zum nächsten, immer darauf achtend das nichts von ihr zu sehen war. Ihr schwarzer Schwanz peitschte voller Vorfreude hin und her.

 

Mit wachen, goldenen Augen blickte sie auf ihre Beute, betrachtet sie, schätzte die Entfernung ab. Duckte sich hinter ihre Deckung und machte sich zum Sprung bereit, jeden Muskel ihres Körper angespannt.

 

Dann ein Sprung, wie ein Pfeil flog sie in einem Bogen durch die Luft, schnell und elegant landete sie direkt auf ihrer Beute, sprang erschrocken zurück und rannte wie von einer Tarantel gestochen zurück.

 

Dabei stieß sie ihre vermeintliche Beute um.

 

„Lady, pass doch auf! Der Schöne Blumentopf, jetzt ist der ganze Teppich voller Erde, böse Katze!“

 

Lady beachtete den Menschen nicht weiter, leckte sich die Pfote wieder sauber und hielt Ausschau nach ihrer nächsten Beute.

 

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