Die Nebellaterne

- Einsamkeit -

An meinem Fenster weint der Regen.

 

Still starre ich hinaus,

denke an die schönen Tage die vorüber sind.

 

Dunkel wird es, Schatten wachsen,

das Licht verblasst.

 

Kälte greift nach meinen Gliedern,

wie die Hände eines Toten.

 

Doch Dunkelheit wird vorüber gehen,

wird vielleicht vertrieben.

 

Auf die Nacht folgt stets der Tag,

auf den Schatten stets das Licht,

auf den Winter folgt der Frühling,

und ich sehe mein Gesicht.

 

Dort in dunklen Fensterscheiben,

spiegelt sich mein Antlitz.

Fremd wirkt es auf mich,

bleich und dunkel.

 

Wo ist das Lächeln abgeblieben,

wo das Strahlen in den Augen?

 

Trauer zeichnet meinen Blick,

Trauer um mich selbst,

in der Einsamkeit gefangen,

von den Ketten meines Selbst.

 

Die Dunkelheit wird bleiben,

wird vielleicht nie vertrieben.

 

Auf eine Nacht folgt stets die Nächste,

auf einen Schatten stets ein anderer,

ein Winter dauert ewig,

und ich senke meinen Blick.

 

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1 Kommentar

  • #1

    Barbara (Montag, 23 Februar 2009 11:40)

    ein sehr schönes Gedicht, mein Sohn.
    Es macht mich etwas traurig,
    dass ich soweit von dir eintfernt wohne.
    Und dich nicht in den Arm nehmen kann
    dir sagen kann, von Angesicht zu Angesicht,
    ICH LIEBE DICH,
    ICH BIN STOLZ DASS ES DICH GIBT
    ich bin stolz, dass du in der Ferne dein Leben alleine meisterst.
    Ich bin stolz deine Mutter zu sein.
    Ich liebe dich
    deine Mama

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