Die Nebellaterne

Eine kurze Erklärung:

Den folgenden Text habe ich für ein Forenspiel geschrieben, also nicht wundern wenn nicht alles einen Sinn ergibt, da es darum ging 20 Worte in dem Text unterzubringen die einfach nicht zusammenpassen. ;)

Waldmeistermord

Giftiges Eis

Eigentlich war es nicht Martinas Art die Sachen ihres Lebensgefährten zu durchwühlen, doch in letzter Zeit benahm Armin, sich zunehmend merkwürdig.

Erst die Sache mit dem Mitternachtsfrühstück, sie hatte ihn nachts in der Küche überrascht wie er sich über ihren Vorrat an Eis merke „Waldmeister“ hergemacht hat, dann seine versuche im Internet einen Bohrkern 1049B zu ersteigern. Entweder wurde er zunehmend senil oder irgendetwas anderes ging in seinem Leben von statten das er ihr nicht mitteilte.

Nun stand sie also vor dem Chaos das er als sein „Arbeitszimmer“ betitelte, eigentlich wirkte es mehr wie eine Mischung aus Büro und Hobbyraum. An der Wand lehnte das alte Ofenrohr, das er schon seit 2 Jahren reparieren wollte und auf dem Tisch lag das neuste Manuskript seines Romans, mit dem Arbeitstitel „Gefüttert mit einem Regenwurm, das Leben mit meinem Rabenvater“, sie hatte vor einer Woche bereits darin geblättert und fand es mehr als langweilig, wieder eines seiner psychologischen Sachbücher über die Beziehung von Vätern zu ihren Kindern. Wenn sie selbst Kinder hätten würde er sich mit solch einem Schund nicht befassen. Neben seinem Manuskript lag ein aufgeschlagenes Wörterbuch, darin waren einzelne Wörter unterstrichen, eines lautete Almabtrieb, was das wohl mit seinem Werk zu tun hatte?

Gerade als sie beschlossen hatte das sie in diesem Durcheinander nichts finden würde entdeckte sie das Reagenzglas auf dem Bücherbord in der Ecke, darauf waren die Wörter „für die Zimtzicke“ abgebildet. Bei näherer Betrachtung des mit einem Korken verschlossenen Gefäßes fiel ihr die grünliche Flüssigkeit auf, merkwürdig, sie hatte nicht in Erinnerung das er sich mit Chemikalien aus kannte.

-plötzlich, an der Wohnungstür, der Schlüssel.. er kommt.

Schnell verließ sie das Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Mit wenigen schritten war sie in ihrem Lieblingssessel im Wohnzimmer und nahm ihr derzeitiges Buch zur Hand.

„Zuckerschnute, ich bin zu hause.“ Tönte da auch schon seine Stimme durch die Wohnung.

„Hallo Liebling ich bin im Wohnzimmer.“

Anstatt direkt zu ihr zu kommen wie sie es erwartet hatte ging er zuerst in sein Arbeitszimmer. Sie hörte wie er die Tür schloss. Was machte er denn nun.

Die Tür ging wieder auf und er kam ins Wohnzimmer.

In der linken Hand hielt er einen Becher Eis.

„Schatz sieh mal was ich dir mitgebracht habe.“ Er hielt ihr das grüne Waldmeistereis hin.

„Ich bin durch die Ganze Stadt gefahren um dir ein Eis zu besorgen das besonders Gut schmeckt und dieses hat sogar eine Glasur aus Waldmeistersoße.“

Ihm dankend nahm sie den Becher in empfand und lies sich das Eis schmecken.

Der Rest des Abends verlief relativ ruhig auch wenn Martina sich komischer weise merkwürdig unwohl fühlte, so als ob sie krank werden würde.

Bevor sie Schlafen ging wollte sie noch einen Blick ins Wörterbuch werfen, sie hatte in ihrem Roman ein Wort entdeckt das sie nicht kannte. Unbedacht ging sie ins Arbeitszimmer und nahm das Buch vom Tisch, nach kurzem blättern fand sie auch die Lösung und wollte nun ins Bett gehen, da fiel ihr Blick wieder auf das Bücherbord in der Ecke, das Reagenzglas war entkorkt und leer, merkwürdig.

3 Tage Später:

Auszug aus der Örtlichen Tageszeitung:

„Martina S. Tot in ihrer Wohnung aufgefunden:

Die bekannte Radioreporterin des hiesigen Rundfunksenders wurde Gestern Abend Tot in ihrer Wohnung aufgefunden, die Polizei ermittelt gegen ihren verschwundenen Lebensgefährten Armin R. der des Mordes an ihr verdächtigt wird. Bei der Autopsie der Verstorbenen wurde eine Mischung aus verschiedenen Giften in ihrem Körper gefunden die sie wahrscheinlich über die Nahrung aufgenommen hat. Von ihrem Lebensgefährten fehlt zu Zeit jegliche Spur.“

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